Donnerstag, 27. April 2017

Dachbodenfund

Wie alt dieses Puppenbauernbett wohl ist? Vor langer Zeit habe ich es für die Lieblingstochter auf einem Vogelsberger Flohmarkt erstanden und nachdem es nicht mehr interessant war, landete es auf dem Dachboden und ward vergessen. Aber nun, so viel hatte sich im Lauf der Jahre angesammelt, entschloss ich mich, endlich mal klar Schiff zu machen, denn wir haben nicht so viel Stauraum zur Verfügung. Und siehe da, dort stand es, das alte Puppenbett. Angestaubt...und immer noch sooo schön! Und heute hatte ich Zeit, viel Zeit und ich schnappte es mir, nahm Maß und nähte die Bettgarnitur, Matratze...Kissen und Decke mit Inlett und einen kleinen Quilt. Und nun steht es da und wartet auf neue Spielkameraden. Liebe Grüße von Cosmee

Sonntag, 16. April 2017

Kaninchenosternschnief

Ich will nicht über diese üble derzeitige Weltlage nachdenken, nein. Ich möchte mich an unsere Lilli (ursprünglich Klara, dann Klärchen, dann Klärlilli und dann Lilli) erinnern, unseren Osterhasen, der uns so viel liebe Momente ins Leben gebracht hat. Auch zu Ostern. Sie hat sich arg abgemüht immer, sie wurde neun Jahre alt, uns die Eier zu bringen, selbst gefärbt und rein biologisch. Und nein: sie hat die Eier nicht selbst gelegt, aber den befreundeten Hühnern, mit denen sie manchmal das Futter teilte, abgehandelt. Kurz bevor unsere Häsin, so was von geliebt, das Zeitliche segnete, hat sie uns das geflüstert. Und auch, das sie sich, nicht nur zur Osterzeit, sondern in all den vielen, neun Jahren, sich sehr aufgehoben gefühlt hat. Meine allerliebste Lilli, wir werden Dich nie vergessen. Frohe Ostern! Liebe Grüße von Cosmee

Mittwoch, 12. April 2017

Heute nehme ich Euch mit nach...

... Büdingen..... Ich verrate Euch was. Fernsehschauen ist bei mir eigentlich kein Thema (Ausnahmen bestätigen die Regel) und doch, ich habe eine absolute Lieblingssendung in unserem Regionalfernsehen, dem Hessischen Rundfunk: den Hessentipp. Nicht nur, dass es mir der Moderator angetan hat, weil er die Sendung so persönlich und lebendig gestaltet und zudem er auch noch sehr sympathisch rüberkommt (fast schon attraktiv...psssst! Nicht verraten)...Nö! Ich lerne durch diese Sendung meine Heimat Hessen erst richtig kennen, gemütlich auf dem Sofa. Aber dass heißt ja nicht, dass es so bliebe. Nö! Interessanten "Tipps für Trips" reise ich einfach schlichtweg nach, so auch dieses Mal.... Und ich war sowas von überrascht, denn wenn ich auf dem Hinweisschild Büdingen nur las, dann erschien mir das immer sehr nichtssagend. Irgendwann bin ich mal durchgefahren, und dachte: nix wie weg. Sowas von langweilig, was sich mir da bot rechts und links der Bundesstraße. Aber dann: dank dieser Sendung mal abgefahren und eingetaucht...Büdingen liegt an der Deutschen Fachwerkstraße, am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes, ungefähr fünfunddreißig Kilometer von meiner Geburtsstadt Frankfurt am Main entfernt und circa siebzig Kilometer von meiner Heimatstadt Fulda entfernt.
Das kleine aber feine Städtchen Büdingen, der historische Stadtkern, absolut sehenswert...Fachwerk gepaart mit altem Sandstein, die Häuser datiert aus dem 15. Jahrhundert und noch älter. Wie sehr ich solche historischen Flecken liebe, der Gedanke, das Urgenerationen so wunderschön gebaut haben, ihre Hände den Sandstein gestreichelt haben so wie ich es getan habe, puh, da kriege ich Gänsehaut.
Eine Zeitreise würde ich dann am liebsten unternehmen...mal reinschnuppern ins Mittelalter.... Natürlich habe ich Euch Bilder mitgebracht...aber die Historie dieser Stadt enthalte ich Euch vor, dafür setze ich einen Link...würde vielleicht zu langatmig und lehrmeisterlich :-)..... Ein Besuch dieser Stadt mit Schloss und dem dramatischem Ende des Fürsten, der in unserer Zeit absolut verarmte und nur noch seinen wohlklingenden Titel hat, lohnt sich, wenn Ihr mal vorbeikommt, allemal.
Viele Grüße von Cosmee PS. Habt Ihr auch solche Schwierigkeiten, Fotos zu veröffentlichen? Ich kriege, wenn ich sie hochlade, nur noch Buchstabenzahlensalat zu sehen und kann auch mit der Schrift oder mit einem Link nix mehr hervorheben. Deshalb sorry für dieses Layout, ich hätte es gerne besser gemacht.

Samstag, 1. April 2017

Piep! Im April.

Na, auch reingefallen heute? Ich schon frühmorgens beim Zeitunglesen, bei frisch aufgebrühtem Kaffee im Bett. Ihr müsst wissen, dass unsere Heimatzeitung immer direkt vor unsere Haustür geliefert wird. Ein paar Schritte und schon halte ich die Neuigkeiten der Welt und auch meiner Stadt in der Hand... Und heute früh konnte ich lesen, dass eine Seilbahn gebaut wird auf unseren Hausberg, den Frauenberg. Nun, könnte ja sein, hier gibt es innovative Kräfte, die Stadt verändert sich... Hach, fast wäre ich reingefallen und bin nicht der Einladung gefolgt, mir die Planskizzen dieses Projekts anzuschauen im "antonius-Café" an St. Kathrin. Aber die Vorstellung, dass sich wirklich Leute aufgemacht haben, um sich zu informieren, die amüsierte mich köstlich am frühen Morgen. April! April! Und sonst so, Du lieber April? Wie lange haben wir darauf gewartet, dass Du die Erde mit Deinem grünen Kleid überziehst! Bereits in den Wintermonaten haben wir davon geträumt... und mit Vorfreude wurdest Du erwartet... FRÜHLING! Aber es gibt Abstufungen, die sich an den jeweiligen Blüten orientiert: Vorfrühling, der mit dem Stäuben der Haselnuss zum Beispiel beginnt...und mit der Blüte des Schneeglöckchens als erster großer Frühlingsbote, den Huflattich mit seinen Knöpfchenblüten, auch von der Autobahnauffahrt aus zu erkennen, will ich nicht unerwähnt lassen. Der Erstfrühling dann, von Ende März bis Mitte April, der belebt die Natur wie ein Feuerwerk, Ihr beobachtet es sicher auch, was sich in der Natur, in Euren Gärten, so tut und seid erfreut. Die markanteste Beobachtung ist nun die Entfaltung der Stachelbeere....Und nun wird auch das erste Vieh auf die Weide getrieben. Ich habe mich ganz dolle gefreut, als ich die ersten Kühe gesehen habe bei einer Fahrt durch unsere Rhön! Was folgt ist dann der Vollfrühling, der geht von Mitte April bis Ende Mai....doch nun genießen wir erstmal den Anfang des Frühlings und schauen nicht soweit voraus....
Sein alter Name, der des Aprils, hieß übrigens Ostaramanoth altgermanisch und wurde abgeleitet von Ostara, der alten Germanengöttin Ostara, Göttin des aufsteigenden Sonnenlichts oder auch Göttin der Morgenröte. Liebe Grüße von Cosmee