Freitag, 27. Dezember 2013

Näharbeit für Demenzkranke

Heute habe ich im Patchwork- und Quiltforum geschaut und einen Aufruf gelesen, für Demenzkranke Nesteldecken herzustellen. Denn diese erkrankten Menschen sind sehr unruhig, nesteln und zupfen an allem, was ihnen unterkommt. Auch bei sich selbst machen sie nicht halt. Diese Nestel- und Fühldecken sollen helfen, sie abzulenken und zu beschäftigen...
Weil ich längst vorhatte, solch ein Teil mal zu nähen, um es in meiner beruflichen Arbeit zu nutzen, kam ich diesem Aufruf sehr gerne nach. Und hier ist mein Ergebnis...

Modell Melanie

Gewählt habe ich Samt, Jeansstoff, ein Putztuch (neu) mit rauher Oberfläche, Reissverschlüsse, ein Stück Kunstfell (wobei ich besser hätte Teddyfutter wählen sollen), verschiedene Knöpfe, eine Schlüsselkette, eine Freihandquilterei, kleine Lockenwickler, die an Ripsbändern an der Seite heraushängen....
Heute Vormittag war ich, bevor ich das Teil fertig, aber im Kopf hatte, im "Seniorenzentrum Heilig Geist" und habe dort vorgesprochen. Am Montag treffe ich den Pflegedienstleiter, dem ich meinen Prototyp vorstellen will. Wenn Interesse besteht, dann werde ich noch mehr davon nähen. Vielleicht sogar Kniequilts für die Rollstühle. Sehr sinnvoll finde ich das...

Viele Grüße von Cosmee

Kommentare:

  1. Du hast ein gutes Herz und wenn er nein sagt, dann ist ihm auch nicht zu helfen. Großartig, liebe Cosmee!

    Nana

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  2. Hallo Lilu,das ist wirklich eine gute Idee.Ich fürchte nur, in Ösiland ist sie noch nicht angekommen. Habe jedenfalls hier noch nie von Nesteldecken gehört, habe mich allerdings auch noch nicht näher damit befasst bzw. erkundigt.
    Bzgl. Jim Shore frag doch mal den Allwissenden G...le danach, da kannst du viele Santas sehen. Ich mag sie gerade wegen der Quiltmuster so gerne und sie machen sich in der Gruppe gut am Fensterbrett.
    Liebe Grüße aus dem frühlingshaften Wien Erika.

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  3. Liebe Cosmee,
    toll finde ich die Idee und Deine Nesteldeckke ist super geworden, da gibt es eine Menge zu entdecken.

    Liebe Grüße
    Uta

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